Weihnachtskonzert 2025

Glanzvoller Abschluss mit fulminanten Fanfarenklängen zum Ende des Jubiläumsjahres mit dem "37. Festlichen Weihnachtskonzert". Der Musikverein Haaren spielt "The Best of" aus den Weihnachtskonzerten der Jahre 1989 – 2024

Das Publikum hat im Vorjahr aus 35 Konzertstücken seine Favoriten auswählen dürfen und hat damit über das diesjährige Programm mit entschieden und es zu einem großen Wunschkonzert verwandelt. Mit der Aufführung von "Lieblingsstücken" bedankte sich der Verein bei seinem Publikum für den guten Besuch und die fantastische Unterstützung der vergangenen 37 Jahre. Und wieder stand nicht nur "Weihnachtskonzert" an der Hallentür, nein, es war auch Weihnachten im Saal und auch im Programm.

Der Musikverein Haaren beschreitet seinen eingeschlagenen Weg weiter und baut zu seinem Jahreskonzert kontinuierlich die jüngsten Musikerinnen und Musiker, die sich noch in Ausbildung befinden, mit in das Konzert ein und bereitet sie auf die Aufnahme in das "Große Orchester" vor. In der voll besetzten Selfkanthalle - der Konzertbeginn verzögerte sich ein paar Minuten, da noch zusätzlicher Platz für Besucher geschaffen werden musste - nahmen 46 Musikerinnen und Musiker auf der Bühne platz. Keine "Gastspieler" alles eigene Leute. Die Vorbühne schaffte Platz für 9 Jungmusiker aus der Jugendabteilung, die ihrem ersten Konzertauftritt entgegenfieberten.

Es ist schon so, wenn der Musikverein Haaren zu seinem traditionellen "Festlichen Weihnachtskonzert" in die prächtig geschmückte Selfkanthalle - Haarens gute Stube - einlädt, wissen die Besucher, davon viele Stammgäste aus nah und fern: Das ist kein Konzert wie jedes andere. Die Leute freuen sich in erwartungsvoller Spannung, was sich der Dirigent und die Musikerinnen und Musiker für diesen Konzertabend ausgedacht haben. Der Musikverein präsentierte auch in diesem Jahr viele Glanzlichter. Die meisten von den 18 vorgetragenen Musikstücken waren vom Publikum gewünscht, aber auch neu und erstmalig aus eigenen Reihen vorgetragene spektakuläre Soloparts begeisterten die Anwesenden. Wie gesagt neu. Zum ersten Mal in der neueren Weihnachtskonzertgeschichte spielte der Verein das Konzert im fünfundsiebzigsten Jubiläumsjahr alleine mit eigenen Musikern, ohne Gastauftritt. Die hierfür notwendige Konzertvorbereitung stellte Mitglieder und Dirigent nach den Sommerferien schon vor große Herausforderungen. Der angedachte "Musikmarathon" brachte neben der Notwendigkeit der regelmässigen Probenbeteiligung und der vom Dirigenten aufgetragenen "Hausaufgaben" auch einige Zusatz- und Registerproben mit sich. Aber die Arbeit hat sich mehr als gelohnt. Die weihnachtlichen Klänge der Fanfare trafen voll in die Herzen der Besucherinnen und Besucher, die die Beiträge mit kräftigem Applaus und lautstarkem Zuspruch feierten. Stolze drei mal stand der komplette Saal auf und spendete nicht aufhörenden Applaus. "Da wird ja einiges Gute an diesem Abend dabei gewesen sein".

Den Kindern und einer Mutter in Ausbildung galt im ersten Konzertteil die ganze Aufmerksamkeit. Waren die Stücke doch auf die Jugendlichen vom Dirigenten Thomas Lindt zugeschnitten und ausgesucht worden. Die Selfkanthalle erlebte in mehr als zweieinhalb Stunden ein abwechslungsreiches und beeindruckendes Konzert, in dem nicht nur die Fanfare sondern auch Dirigent Thomas Lindt allerbeste Kondition aufweisen musste. Zumal nach der Begrüßung durch den Präsidenten Werner Krings der Orchesterleiter Thomas Lindt fachmännisch, struktuiert und mit manch einer Anekdote die Moderation des Abends übernommen hatte. Das brachte ihm mehrfach Szenenapplaus ein, auch wenn er sich diesen zu Beginn beim Saalpublikum einfordern musste. Altbewährte Großbildschirm- und neu aufgelegte Konzertmoderation ergänzten sich perfekt und gaben dem Verein vom Saalpublikum ein ganz besonderes Lob.

Das fünfundfünfzig köpfige Gesamtorchester auf Vor- und Hauptbühne startete mit "Das junge Weihnachtskonzert", ein stimmungsvolles festlich arrangiertes Weihnachtsmedley mit vier Weihnachtsliedern aus dem deutschsprachigen Raum. Nach der Eröffnungsfanfare wurde das Publikum, so wie im letzten Jahr, animiert, ähnlich der "Fischerchöre" einen großen "Saalchor" zu bilden und das Adventslied "Wir sagen euch an den lieben Advent" kräftig mitzusingen. Texte hierzu waren im Programmheft abgedruckt und wurden über die Großleinwand angezeigt. Die Kinder des Jugendorchesters spielten das Vorspiel und eine Strophe, anschließend setzte das Orchester zu insgesamt vier Strophen unterstützend ein. Was für ein herrlich kompakter weihnachtlicher Fanfarenklang in der Selfkanthalle.

Zu Beginn dieser Adventslieder stand jedoch der große Adventskranz unten vor der Bühne und vier Jekits-Kinder aus dem dritten bzw. vierten Schuljahr im Mittelpunkt. Diese vier Kinder durften voller Stolz die Kerzen am Adventskranz anzünden, was in diesem Jahr gar nicht so einfach war. Für die noch in Ausbildung befindlichen Musikerinnen und Musiker der Vorbühne war das gemeinsame Musizieren an diesem Abend beendet. Unter großem Applaus für die Darbietungen zu ihrem 1. Weihnachtskonzert durften sie im Saal zugewiesene Ehrenplätze einnehmen und das Konzert "mit glänzenden Augen" voller Stolz weiterverfolgen.

Das Programm nahm Fahrt auf mit Musik aus den Disney-Studios. Vielfach ausgezeichnet durch Oscar und Grammy Verleihung, spielte das Orchester Melodien aus dem Leben der Indianer-Prinzessin "Pocahontas", die auf den englischen Kapitän und Entdecker John Smith traf.

Anschließend stand der erste Solopart des Abends auf dem Programm. Vorgetragen von der jüngsten Solistin aus den Reihen des Vereins, der sechzehnjährigen Emma Groß, in dem Stück "The Acrobat". Ein klassisches Showstück für Soloposaune und Blasorchester, das in einem musikalischen Szenario voller Leichtigkeit, Eleganz und Spannung, wie ein Akrobat auf dem Hochseil tangiert.

Mit "Wonderful Dream" von Melanie Thornton, auch bekannt aus der Coca-Cola-Weihnachtswerbekampagne, erfüllte der Musikverein einen Publikumswunsch. 

Nach dem darauffolgenden Irischen Weihnachtslied der Folk-Punk-Band "The Pogues" – "Fairytale of New York" stand das nächste Solostück "The Holy Well" – auf Deutsch "Die heilige Quelle" – auf dem Programm. Solist war diesmal mit dem Euphonium Philip Regnery. Er konnte das Publikum in der Halle durch die bewegende, lyrische Komposition, die durch ruhige, fast meditative Atmosphäre bestach, in seinen Bann ziehen. Ein musikalischer Ruhepunkt, in dem das Orchester einen transparenten Klangteppich, der das Solo behutsam stützte, auslegte, schlicht, tief berührend und getragen vom warmen Klang des Euphoniums.

Auch beim nächsten Stück, gewünscht vom Publikum, ging den Zuhörerinnen und Zuhörern das Herz auf. Ohne Broadway ging es auch in diesem Jahr nicht und so holte der Musikverein Haaren aus dem legendären Musical "Les Miserables" grandiose Musik auf die Showbühne der Selfkanthalle. Die Geschichte um den Sträfling Jean Valjean und Inspektor Javert zur Zeit der französischen Revolution aus dem 19. Jahrhundert wurde musikalisch erzählt. Lang anhaltender, tosender Applaus zeigte, das war sehr gut angekommen bei den Gästen.

Zum Abschluss des ersten Konzertteils folgte ein weiterer Höhepunkt des Abends. Mit dem Flügelhorn brachte Frank Deckers mit seinem Solo zu "My Dream" von Peter Leitner von der Kärntner Band die "Fegerländer" das Publikum im Saal zum Träumen. Diese Blasmusik-Pop-Ballade deren Melodien durch die verschiedenen Register der Haarener Fanfare wanderten, lud die Weihnachtskonzert-Besucher in eine warme, träumerische und besinnliche Klangwelt passend zur Weihnachtszeit ein.

Nach einer kurzen Pause stimmte sich der Musikverein Haaren mit einer Musikeinlage der Extraklasse atemberaubend auf den zweiten Konzertteil ein. 

Bei seinem letzten Solopart an diesem Abend zog der Verein alle Register und stellte gleich vier Solisten in vorderster Front auf die Vorbühne. Bei dem "Solotrommler Marsch" von Ernst Mosch handelt es sich um eine Hommage an die Virtuosität des Schlagzeugs. Die Trommler des Vereins Chris Timmermanns, Jürgen von der Lieck, Maxi Groß und Diemo Lind standen hierbei im Konzertmittelpunkt. Die markanten, klangvollen Wirbel und Solopassagen eingerahmt in einen warmen, typisch böhmischen Blasorchesterklang mit unverwechselbarem Mosch-Sound begeisterte das Publikum im Saal. In allen Soloparts setzten die Solisten besondere Akzente.

Weiter ging es mit einer Komposition des Meisters der Blasmusik, Jakob de Haan. Auf dem zu erfüllenden Wunschzettel stand "La Storia" ein Evergreen das die Fanfare nach 16 Jahren wieder gerne aufführte. Ganz vorne auf der Wunschliste des Publikums stand Musik aus der Rockoper "Jesus Christ Superstar". Mit lang anhaltendem Applaus dankten die Saalbesucher dem Orchester für die grandiose Aufführung.

Ein weiteres Wunsch-Highlight war die erstmalige Aufführung von "Highlights from Frozen" – (Die Eiskönigin, völlig unverfroren). Diese Musik stand bereits im Programmheft für das Weihnachtskonzert 2022 und konnte damals aus Zeitgründen nicht aufgeführt werden. Die Geschichte basierend auf dem Märchen "Die Schneekönigin" von Christian Andersen über Anna, Kristoff und das Rentier Sven auf der Suche nach ihrer Schwester Elsa. Verfilmt von den Disney-Animationsstudios mit Oscar-nominierter Musik stand ebenfalls auf den vorderen Plätzen der Wunschzettel des Publikums, obwohl bisher nicht aufgeführt. Zum Jubiläumsjahr reizte die Musiker dieses Thema und man warf sich erneut in die Probenarbeit. Die Haarener Musiker hatten sich auf dieses schwierige und herausfordernde Konzertstück ausführlich und konzentriert vorbereitet und konnten diese Leistung am Konzertabend abrufen. Auch hier lang anhaltender Beifall, bei "Standing Ovation".

Wer sich aus den Reihen des Publikums auf "White Christmas" von Irving Berlin gefreut hatte, wurde an diesem Abend nicht enttäuscht. Auch dieser Wunsch wurde vom Orchester mit Bravour erfüllt. Es ging weiter "Schlag auf Schlag" in diesem weihnachtlichen Wunschkonzert mit dem amerikanischen Song "Have yourself a merry little Christmas" und anschließend mit einem sehr alten deutschen Weihnachtslied aus dem sechzehnten Jahrhundert neu aufgelegt in einer Instrumentalfassung von Otto M. Schwarz um die Jahrtausendwende "Es ist ein Ros entsprungem". Die signalartige Gegenstimme in den Blechsätzen verkörperten festliche Weihnachtsstimmung pur. Das Ende dieses Musikstückes war für Musiker und Publikum in der Halle ein wahrlicher "Gänsehautmoment" an diesem festlich konzertanten Abend.

Nach diesem außergewöhnlichen Musikstück wurde es dann zum Abschluss noch einmal stimmungsvoll mit dem "Christmas Medley". Eine Reise durch viele bekannte und beliebte Weihnachtsmelodien. Ein stimmungsvoller, musikalischer Rundgang durch die Adventszeit. Mal festlich und dann wieder mal schwungsvoll mit "Hallelujah, Adeste Fideles, Deck the Hall, Stille Nach Heilige Nacht, Goods King Wenceslas, Gloria in Excelsis Deo, Tochter Zion, Greensleeves und Jingle Bells". Mit diesem Medley wünschten die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne allseits musikalisch "Frohe Weihnachten". Die Halle tobte und die Besucher spendeten minutenlang Applaus. Aber das Konzert war noch nicht zu Ende. Nach den Schluss- und Dankesworten durch den Präsidenten des Vereins Werner Krings gab es noch Geschenke für die "Jüngsten" des Vereins für ihren hervorragend gelungenen 1. Weihnachtskonzert Auftritt und die Kinder, die die Kerzen des Adventskranzes anzünden durften. Alle Kinder des Vereins erhielten einen frisch gebackenen Weckmann. Die Frau des Dirigenten durfte sich über ein Blumengebinde freuen und der "Steuermann" der Fanfare sollte auch nicht leer ausgehen und bekam einen guten Tropfen Rotwein, den er im wohlverdienten Weihnachtsurlaub genießen kann. Anschließend stimmte der Musikverein traditionell mit Gästen und Konzertbesuchern in das alte deutsche Weihnachtslied "O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit" ein, unter dem funkelnden Licht von Wunderkerzen. Minutenlanger Applaus mit Standing Ovation begleiteten das Orchester beim Auszug von der Bühne.

Gegen 19:45 Uhr fiel der Vorhang und der Konzertabend mit grandioser weihnachtlicher Unterhaltung und natürlich von fantastischer Wunschmusik geprägt - nur zum außergewöhnlichen Jubiläumsanlass - ging zu Ende. Wann, wenn nicht nach diesem Abend, kann Weihnachten werden. Langsam verließen auch die Besucher in guter Stimmung, mit der fabelhaften Musik im Ohr, die Selfkanthalle. Es war wieder einmal ein langer Abend, der bei den Besucherinnen und Besuchern Vorfreude und Erwartung auf das 38. Weihnachtskonzert in 2026 entfacht.

Der Verein bittet darum: Wenn es Ihnen gefallen hat, sagen Sie es weiter und bringen im nächsten Jahr Freunde, Familie und Nachbarn mit. Der Musikverein Haaren zahlt es Ihnen mit konzertanter und stimmungsreicher Musik zurück.

Nicht nur die Konzertgäste waren voll des Lobes. Die Presse schrieb: "Dieses 37. Weihnachtskonzert toppte alle bisherigen und war ein ganz besonderes Geschenk an das Publikum"

Wir sehen uns zum

 

"38. Festliches Weihnachtskonzert"

Sonntag, 4. Advent, 20. Dezember 2026, 17:00 Uhr

in der Selfkanthalle Haaren

 

Kommen Sie gut durch das neue Jahr, bleiben Sie gesund und dem Musikverein Haaren verbunden und wohl gesonnen.

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